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Dienstag, 14. Mai 2013

RoboCup GermanOpen2013

Ende April war schneller erreicht als erwartet und so bin ich mit meinem Team zu den GermanOpen2013 nach Magdeburg gefahren.
Wir trafen uns am 24.April am Bremer HBF um circa 9 Uhr.
Die Gesichter sahen noch müde aus, aber nach den ersten Kaffee to go wurde man munter. Es wurde auf der Zugfahrt viel gesabbelt und gelacht.
In Madgeburg angekommen (mit kleinem Zwischenstop in Hannover) haben wir unsere Klamotten im Hotel (InterCity) abgeladen und sind mittels der Straßenbahn zur Messe Magdeburg gefahren.
Wir trafen nicht als erstes Team ein, aber auch nicht als letztes.
Unsere Betreuer waren bereits schon vor Ort und haben ein klein wenig Infrastruktur vorbereitet. Nach einem kurzem Aufbau begann man mit dem Kalibrieren der Gelenke der Roboter und auch der zwei Kameras (befinden sich beide im Kopf). Ebenso wurde fleissig am Code gewerkelt bis man Abends ein Testspiel veranstaltet hat.
Die nächsten Tage liessen sich dann auch wie folgt beschreiben:
Man steht früh auf und gönnt sich ein hervorragendes Frühstück im Hotel. Anschliessend begibt man sich zur Halle (abstecher beim Supermarkt, um für Lebensmittel zu sorgen und vor allem Bier, darf nicht fehlen). Dort angekommen geht es direkt weiter mit den üblichen Aufgaben. Roboter müssen Spielbereit sein, Code muss ausgebessert werden und ebenso das alles dann auch testen, sei es durch Testspiele oder halt im Wettkampf gegen andere Teams.
Gegen Abend wurde immer eine größere Pizzabestellung aufgegeben (die Pizzabäcker der nahegeliegenden Lieferanten waren sehr im Stress), tagsüber hat man sich hauptsächlich mit Bananen über Wasser (Bier) gehalten.
Die ersten Gruppenspiele begannen am Freitag morgen. Aus meiner Sicht sah es so aus, als hätten diverse Teams erst kurz vor Beginn des Wettkampfes angefangen viel zu Leisten, andere hingegen wirkten schon gut vorbereitet gewesen zu sein.
Am Samstag waren auch noch Gruppenspiele, erst am Sonntag wurde das Halbfinale , Spiel um Platz 3 und das Finale ausgetragen.
Zwischenzeitlich hat man immer Roboter zum Hersteller (der extra aus Frankreich angereist kam um Roboter zu reparieren) gegeben, damit diese auch rechtzeitig bei den nächsten Spielen dabeisein konnten.
Es wurden bis zum Finale immernoch Änderungen am Code vorgenommen und man hat im Finalspiel auch gemerkt, dass die Hardware während des Turniers ordentlich gelitten hat.
Die Roboter sind häufig hingefallen und deren Gelenke sehr ausgeleiert.
Nachdem das Gewinnen ordentlich gefeiert wurde, hat man sich wieder rangesetzt, um nun am Code weiter zu optimieren, sodass die Weltmeisterschaft auch zu gewinnen möglich ist.

Montag, 22. April 2013

C++: Schleifen: Zähler inkrementieren

Ich habe heute überlegt wie ich meinen Code optimieren könnte. Dabei habe ich folgende Quellcodes verglichen (disassembliert):

for(int i = 0; i < 10; ++i) {}

versus

for(int i = 0; i < 10;) {++i;}

Der Unterschied ist, dass beim oberen auch im disassemblierten Code das inkrementieren vor dem Ausführen des Schleifenrumpfs geschieht, aber warum auch immer wird dabei eine Anweisung (jmp) mehr erzeugt als bei dem Unteren.
Somit ist der untere Code tatsächlich schneller. Dies ist aber nicht Allgemeingültig. Bei komplexeren Code sieht das ganz anders aus.

for(vector::iterator it = rle.begin(); it != rle.end(); ++it)
{
  if (it->parent == &*it)
    it->region = i++;
  else
    it->region = it->parent->region;
}

Wenn man nun hier aus dem

it->region
it++->region

macht und das Inkrementieren im Schleifenkopf entfernt, dann wird der Code (disassembliert) tatsächlich größer (ca. 20 Anweisungen mehr).

Daraus schließe ich, dass es sinnvoller ist, das Inkrementieren eines Zählers im Schleifenkopf zu behalten.

Ob Postinkrement, oder Preinkrement, im Schleifenkopf ist hier egal gewesen, da beides so trivial ist, dass der Compiler das optimiert bekommen hat.
Für dieses Experiment wurde Microsoft Visual Studio 2012 benutzt und im Debugmodus der disassemblierten Code betrachtet.

Montag, 19. November 2012

Free Adventure Games = Free Fun

Wie hoffentlich schon mein letzter Post zeigte gibt es einige freie Spiele und wie euch hoffentlich diese Spiele zeigen konnten, können wirkliche freie Spiele sogar Spaß machen. Als ehemals leidenschaftlicher Adventure Spieler bin ich auch heute noch ein großer Fan von dem einem oder anderen Adventure.

Und während es heute ja wieder einige Entwickler gibt welche hochwertige Adventures produzieren, war dies eine ganze Zeit nicht mehr der Fall. In dieser Zeit begannen viele  Fans selbst Adventures zu basteln um einander mit neuen Rätseln und Geschichten zu beglücken. Möglich machten dies vor allem auch frei erhältliche "Entwicklungsumgebungen" wie Visionaire, Wintermute, oder auch das Adventure Game Studio (AGS), welche es relativ vereinfachten Adventure zu schreiben ohne eine eigene Engine zu programmieren und welche vor allem für nicht kommerzielle Produkte auch meist umsonst oder zumindest begrenzt umsonst nutzbar waren und zum Teil sind.
Welch ein Fortschritt diese vorgefertigten Engines waren und sind kann man auch daran erkennen das auch heute noch Entwickler Deadalic Entertainment, welche erfolgreich wieder kommerzielle Adventure produzieren, gerne auf diese Engines (im Beispiel Daedalic Visionaire) zurückgreifen.

Und so will ich an dieser Stelle kurz  zwei, drei Spiele im Ansatz vorstellen. Um zuletzt einfach einen Link zu geben wo man selbst nach weiteren freispielbaren Adventures suchen kann...

1. Patrimonium

Ein deutsches Adventure welches nach mehrjähriger Produktion 2010 fertig wurde. Man übernimmt die Rolle eines 25jährigen diplomierten Physikers, welcher überraschend einen Brief seines ehemaligen Professors erhält. Doch kaum hat er diesen erhalten tauchen auch schon zwielichtige Gestalten bei ihm auf. Das Spiel hat eine recht gute Vertonung, die Geschichte ist lustig und die Rätsel waren ganz gut. Doch ich will hier nicht zuviel verraten und daher nun nur noch zwei Bilder.






2. Zac McKracken 2 - Between Time and Space

Das zweite Spiel welches Lucas Film Games in der goldenen Adventure Zeit produzierte war Zac McKracken. Ein Spiel um einen Boulevardjournalisten der in ein Abenteuer gerät welches wohl der abstrusesten Boulevardpresse hätte entspringen können.
Außerirdische, alte äpyptische und Inka Rätsel inklusive.
Dieses Fanadventure bietet die Möglichkeit zu erleben wie es Zac nach seinem ersten Abenteuer erging und vor allem auch ein weiteres Abenteuer zu erleben. Es ist auch bei diesem Spiel schon etwas her, dass ich es selbst antestete. Die Vertonung, Grafik wie auch Rätsel waren meiner Erinnerung nach jedoch sehr gut. Einzig die Story war mir wie schon in Zac McKracken 1 auch hier etwas zu wirsch.
Dennoch ein lohnenswerter Download für einen jeden Fan von Zac McKracken.




3. Baphometsfluch 2.5

Erneut ein Spiel welches versuchte eine bekannte Reihe fortzusetzen. Interessant ist hierbei, dass von Baphometsfluch selbst zur Fertigestellung des Fan-Spieles schon Teil 4 erschienen war. In Baphometsfluch wurde der Amerikaner George Stobbart in seinem Urlaub ebenfalls in eine mysteriöse Verhwörung einer Gruppierung verfangen, welchte alte msytische Mächte auferstehen lassen wollte. Bei diesem Abenteuer traf er auf die Französin Nicole Collard, welche ihn tatkräftig unterstützte...
Zu Beginn in Baphometsfluch  2.5 war George jedoch gezwungen sich aus geschäftlichen Gründen eine ganze Weile von Nicole zu "trennen", doch nun ereilt ihn die Nachricht das sie Tot sei. Was ist geschehen?

Ein Spiel welches vor allem auch damit beeindruckt, dass die Originalsynchronstimmen mithalfen es umzusetzen und welches grafisch wie auch ansonsten überzeugen konnte - so wurde mir zumindest mitgeteilt, da ich es selbst noch nicht austesten konnte.




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Natürlich gibt es noch weitere Fan-Adentures, welche in ihrer Qualität variieren. Eine gute Anlaufstelle um mehr über diese Adventures zu erfahren ist wohl Adventure Game Site oder aber auch die in Fankreisen allseits bekannte Seite Adventure-Treff.de

So long,
Witzz.

Samstag, 17. November 2012

Sag ja zur Freeware - Sag Meh zu Free to Play.

Wie vielleicht der eine oder andere Leser mitbekam ist nun Star Wars: The Old Republic Free-to-Play. Und während ich selbst in letzter Zeit einige Free-To-Play Spiele zumindest kurzfristig ausprobiert habe und auch SW:TOR wohl noch etwas spielen werde, will ich zum aufleben lassen guter Freeware Spiele aufrufen.

Denn Freeware ist wirklich umsonst und man bekommt keine künstlichen Klötze ums Bein gebunden und kriegt auch nicht ständig einen Hinweis ins Gesicht gedrückt, dass man ja bisher nichts gezahlt hat, nur damit man sich zum Zahlen genötigt fühlt. Oder anders gesagt F2P ist zumeist eine Butterfahrt, während Freeware Games wirklich die versprochene Freifahrt ist.

Somit präsentiere ich nun stolz meine 5 Freeware Spiele für den kurzen Rest von 2012 (Englischkenntnisse Vorrausgesetzt):

1. Battle of Wesnoth
Ein über Jahre weiterentwickeltes High-Fantasy Rundenstrategiespiel, welches wohl dem alten Fantasy-General bzw. Panzergeneral ähneln mag.
Es bietet diverse Kampagnen in welchen man versucht seine Einheiten auf einem Hexagon Grid hin zu einem bestimmten Ziel zu bewegen. Sei es bestimmte Städte einzunehmen, oder einen bestimmten Punkt zu erreichen. Zumeist mit einer maximalen Zugbeschränkung. Man kann hierbei auf eine Vielzahl von Einheiten zurückgreifen welche über das Spiel hinweg Erfahrung gewinnen können und mit der Zeit stärker werden können.
Das ganze ist nicht nur ein Singleplayer-Spiel, nein man kann es gar auch noch gegen andere Spieler in Skirmishes spielen. Also ein ganzer Spaß für die Nerd-Familie.



 2. UFO:AI
Enttäuscht von der Neuauflage von UFO Enemy Unknwon?
Dann könnte dies eine alternative sein. Liebevoll mit einer stark modifizierten Quake II Engine Fan Neuauflage von dem original UFO. Natürlich mit einigen kleinen Freiheiten. Es hält sich nach meiner bisherigen Erfahrung ziemlich an der Vorlage was die Möglichkeiten angeht. Größtes Manko für einen Fan des alten Spiels mag vielleicht sein, dass das Gelände nicht mehr so zerstörbar ist.
Für jene die UFO nicht kennen, es ist ein Strategiespiel welches gegliedert ist in die Organisation einer Basis samt Forschung, Produktion und ausrüsten von Soldatensquads in pausierbarer Echtzeit unterbrochen von Runden basierten Strategischen Kämpfen gegen Außerirdische. Hierbei können die in der Echzeit entwickelten und produzierten Geräte von den Kämpfern eingesetzt.
Das ganze wird zusammen geschweißt von einer relativ einfachen, aber netten Geschichte um eine Alien-Invasion.



3. Dungeon Crawl Stone Soup
Dir war Diablo III zu leicht und viel zu hektisch mit seiner 3D Grafik und seiner Echtzeit?
Dann ist hier genau das richtige!
In Dungeon Crawl Stone Soup spielt man einen Abenteuerer welcher den "Orb of Zot" aus den tiefen eines Dungeons holen muss. Das Spiel bietet den Spieler hunderte Möglichkeiten wer der Abenteurer ist. Will man vielleicht einen rechtschaffenden menschlichen Paladin spielen, oder einen blutgierigen Vampir Chaos-Ritter? Oder vielleicht doch lieber einen Intelligenten Octopus Beschwörer? Hunderte Möglichkeiten, vor allem auch zu sterben.
Wie bei den meisten Freeware Dungeon-Crawlz sollte man das Motto "Sterben ist Teil des Spaß am Spiel" verinnerlicht haben.
Für jene für die selbst 2D-Grafik noch zu aufregend ist, gibt es auch noch die Version in guter alter ASCII-Grafik!



4. Tales of Maj'Eyal
War dir Dungeon Crawl Stone Soup grafisch zu altbacken?
Nun dann gibt es eine gute Nachricht. Das ganze gibt es auch in ein wenig hübscher!
Tales of Maj'Eyal ist ein etwas neuers Rouge-Like welches nicht nur eine nettere Grafik Oberfläche beitet, sondern technisch etwas moderner ist. Oberflächen Dungeons, richtige Quests und Talentbäume und vor allem auch die Möglichkeit mit 'Extra Leben' zu spielen, so dass man nicht immer sofort ganz tot ist. Dennoch noch hart genug um auch noch Monaten noch Spaß haben zu können...





5. Avalon Multi User Dungeon
Waren die Spiele bisher noch zu grafisch und mit zu wenig Mitspielern?
Dann ist hier ein wahrer Traum!
Das Avalon MUD, ist ein Text-Rollenspiel auf einem netten deutschen Server, bei welchem du dutzende vorgefertigte Abenteuer bzw. Rätsel erleben und lösen kannst und auch nette Menschen kennen lernen kannst.
Die Syntax ist meistens recht einfach, es sind diverse Rassen spielbar und über eine Gilden Auswahl auch diverse Klassen. Doch viel mehr Infos findest du naürlich auf der Homepage des Spiels. Denn wie bei den meisten MUDs bietet auch Avalon zuviel um es alles zu erwähnen.
Sollte dir Avalon jedoch nicht kompliziert genug wirken könnte ich auch noch das schöne englischsprachige Bat-MUD oder das noch schönere englischsprachige Discworld Mud empfehlen.



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Selbst wenn euch ein Spiel nur 2 Stunden unterhält, ist es billiger als jeder Kinobesuch und das Beste, man braucht nichtmals Leute die mit einem hingehen ;)

So long,
Witzz.

Montag, 15. Oktober 2012

Faszination E-Sport oder.. nicht jeder kann ein Pro sein.

Kaum hab ich die League of Legende Championship verschlafen ertappe ich mich dabei wie ich von dem Gebilde E-sport ganz fasziniert bin. Man muss sagen ich habe mich wirklich bemüht wach zu bleiben aber irgendwann hat es mich halt doch übermannt. Während ich zwar ein gutes Verhältnis zu "echten" Sport habe interessieren mich als Mädchen höchstens Basketballspiele im Fernsehen doch mit dem E-sport ist es doch noch etwas anderes. Ich selber spiele sehr gerne League of Legendes, trotz der meist unreifen Kommunikation innerhalb des Spieles! Wer mich kennt weiß das ich vulgäres oder auch arrogantes Verhalten/ Sprache inakzeptabel finde und dies Grund genug für mich ist darum ein großen Bogen zu machen. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu Mädchenmäßig zu weich für den Kram. Zumindest kann ich behaupten schon Jungs gesehen zu haben die schlechter spielten als ich selbst.

Was ich immer wieder höre ist "du noob" natürlich in tausend verschiedenen Sprache aber das wort Noob benutzt im Grunde jeder. Ich antworte "nicht jeder kann ein Pro Gamer sein" die Argumentation die darauf folgt hat meist keine starke Basis. Es sind Empfehlung doch etwas anders zu spielen oder es zumindest spielen zu lernen. Kurz um, dieses ganze Getrolle bewirkt genau das Gegenteil. In den meisten Fällen verliert man das spiel, man konzentriert sich viel zu sehr auf die Diskussion von den "oftmals" eigenen Teammembern. Im schlechtesten Falle traut man sich nicht irgend eine neue Position/Klasse/Charakter zu spielen damit man ja das Team zum erfolg bringt. Man lernt auch nicht wirklich zu spielen. Gegen Bots geht eben auch nur eine gewisse Zeit. Spieler sind anders als Bots darum wird man in einem echten Spiel gegen Menschen wohl auch meist etwas schlechter abschneiden - zumindest am Anfang.

Ich frage mich wie viele von diesen Spielern wohl tatsächlich einmal Teamsport betrieben haben und wenn ja wie lang. Haben sie je nachgedacht das ihr Verhalten zur Niederlage führt? Wenn ich mir vorstellte das die Dialoge während eines Fußball- oder Basketballspiels geführt würden, dann wäre da bald eine große Rangelei auf dem Spielfeld. Aber zum Glück ist das Internet ja anonym und so kommt keiner in die Verlegenheit für seine große Klappe verdroschen zu werden. Die Kommentare von meinen Mitspielern "du mußt das so und so machen", "warum hast du das nicht gesehen", "das hast du falsch gemacht" erinnern mich zumindest an Dialoge von alten Männern von Spielfeldrand oder vorm Fernseher. Von weitem wollen sie meine Situation einschätzen können und eine Entscheidung treffen wie ich es hätte sehen oder tun müssen. Dabei lassen sie die eigene Persönlichkeit, Spielerfahrung und noch soviel mehr außer acht. Ich bin diejenige die da grad in einen Fight verwickelt wird oder in Sekundenbruchteil abwägen muß ob ich doch lieber jemanden zu Hilfe komme oder mein eigenes Gebiet verteidige. Zumindest ist es hilfreicher als die Kommentare doch bitte etwas anderes zu spielen.

Trotz allem erwische ich mich wie ich mir interessiert die Teamaufstellung diverser LoL Teams ansehe und Verbindung zum realen Sport ziehe. Es gibt Teammanager, groß aufgemachte Turniere, Moderatoren und alles was dazu gehört. Die Chance scheint jeder zu haben der genug Skill besitzt und hierbei scheint Asien weit vorn zu liegen. Auch hierum gibt es einige Theorien woran das liegen kann ähnlich wie bei Afrika stämmigen Athleten. Wenn man sich erst einmal durch die massen von vulgären Freaks geschlagen hat findet man vielleicht sogar ein Team/Mitspieler mit dem man zurecht kommt - das ganze ist weniger einfach als es klingt. Angesteckt von der Energie der LoL Championchip merke ich wie ich mit dem Gedanken spiele zu sehen welchen Elo Wert ich erreichen könnte. Wenn mich der reale Sport doch ebenso motivieren würde wie E-Sport aber nein - dafür muß ich meinen persönlichen Schweinehund erst einmal bezwingen.

Sonntag, 27. November 2011

E-Books - Das Ende einer Ära?


Oder der Beginn einer neuen Ära?

Mit dieser Frage möchte ich ein bisschen über das neue Phänomen "E-Book" schreiben.
Ich selbst bin eher "Old School". Und damit meine ich nun nicht mein Alter, welches noch viele Jahre Leben zulässt bevor ich mich von dieser Welt verabschiede und zu den anderen Dimensionen reise :)

Ich liebe Bücher. Bücher die man anfassen und auch riechen kann. Ist euch "Herr Koreander" von "Die unendliche Geschichte" noch ein Begriff? Die Bücherei, in der er arbeitet, verkörpert alles für was Bücher stehen. "Geschichten zum anfassen". Ich liebe den Geruch von Büchern wenn ich in eine Bücherei komme.

Dies wäre bei E-Books nicht mehr möglich. Natürlich kann man diese Bücher auch halten...allerdings nur durch das Lesegerät, Neudeutsch auch "Reader" genannt. Der typische Büchergeruch wäre dann natürlich auch nicht mehr vorhanden.

Auf die Idee mich nun doch mit E-Books zu beschäftigen ist eigentlich nur eine Serie dran Schuld: Perry Rhodan Neo

Ich habe die ersten beiden Ausgaben in Buchform gelesen und wurde regelrecht süchtig danach. Und das, obwohl ich die Serie ja "eigentlich" schon kannte.

Ausschlaggebend war der Preisnachlass. Während die Perry Rhodan NEO Serie 3,90 Euro im Buchhandel kostet, und man entweder diese pünktlich kaufen oder ein Abo abschliessen muss, kostet sie als E-Book nur 2,99 Euro. Einen knappen Euro günstiger. Und man hat jederzeit die Möglichkeit die Ausgaben zu kaufen.

Nun ist natürlich noch die Frage, was es da für E-Book Reader gibt, wie gut sie sind und was sie kosten.

Wichtig ist schon einmal, dass man die E-Ink, also die "Elektronische Tinte", Variante nimmt, denn diese kommt dem Buch lesen, was das strapazieren der Augen angeht, am nächsten und ist am angenehmsten anzuschauen.

Bei Weltbild habe ich den Trekstore gesehen. Dieser wird mit knappen 60 Euro dort angeboten. Recht günstig also. Allerdings wurde ich da auch etwas misstrauisch und habe mich im Netz etwas umgesehen.

Zufällig bin ich über eine Homepage gestolpert, die unsere Freunde aus Österreich betreiben: CME.AT

Dort habe ich mich über den Kindle 4, Kobo Touch und Sony PRS-T1 Reader WiFi informiert. Ich habe erfahren, dass es mehrere Formate gibt (AZW bei Amazon, Epub und mehr bei anderen Anbietern). Leider ist der Kindle ein geschlossenes System und erlaubt kein Epub und weitere Formate, weswegen ich mich von diesem schnell abgewandt habe.

Der Kobo Touch hat es mir allerdings angetan und wird es mit hoher Wahrscheinlichkeit wohl werden. Durch regelmäßige Softwareupdates werden neue Features hinzugefügt, die dazu führen, dass der Funktionsumfang, und somit der Wert des Readers, sich erhöht.

CME.AT hat den Sony PRS-T1 und den Kobo Touch direkt verglichen. So kann man sich einen wirklich sehr gutes Bild über die Vorzüge des jeweiligen Readers machen.

Weitere Techniken wie das "Mirasol Display", welches unter anderem eine höhere Auflösung bringt, lassen gespannt in die Zukunft schauen.

Eins ist natürlich klar, wie bei jeder neuen Technik: Der Fortschritt wird immer weiter gehen. Und egal was man sich kauft, man wird niemals das neuste Gerät besitzen. Und wenn, dann nur für eine kurze Zeit.

E-Books - Eine neue Ära?

Ich glaube, dass die Technik noch sehr lange paralell zu den normalen Zeitschriften und Büchern bestehen wird. Man hatte damals, zu Beginn des Internets, auch befürchtet, dass Tageszeitungen bald nur noch im Internet gelesen werden. Dies hat sich so nicht bewahrheitet.

Bis nächstes Jahr werde ich es wohl noch ohne einen E-Book Reader aushalten. Bin gespannt was noch alles kommen wird und was für Kosten auf mich zukommen würden.

Was auch klar sein muss: Es wird nicht mehr so leicht sein Bücher auszuleihen. Entweder weil diese elektronisch DRM geschützt sind oder weil der andere schlicht und einfach keinen Reader hat.

Daher werde ich weiterhin bei den guten alten Büchern bleiben. Man darf schliesslich deren Vorteile auch nicht aus den Augen verlieren, wie das folgende Bild sehr gut mitteilt:






Freitag, 5. August 2011

Die Demoszene - eine Einführung.

Wie manche sich erinnern mögen, besaßen Spiele auch schon in Zeiten des Amiga500 (und wohl auch schon davor) Kopierschutz-Mechanismen. Häufig sogar mit einem gewissen unterhaltenswerten Hang.
So hatte Monkey Island z.b. seine Codierscheibe (wie auch manche andere) bei welcher ein Gesicht gezeigt wurde, welches man einstellen musste um dann an einem Feld ein Passwort ablesen zu können, welches man eingeben musste. Hier Mal ein kleines Bild:
Andere Spiele fragten über die Anleitung ab ob man das Spiel wirklich gekauft hatte (immerhin waren Scanner bzw. Kopierer damals daheim eine Seltenheit). Im Falle von Burntime (welches eines der interessantesten Anletiungen hatte, welche ich je sah) wurde einem einfach eine Seitenzahl genannt, sowie ein Absatz und das wievielte Wort man abtippen sollte. Konnte man damit nicht dienen, so konnte man auch nicht spielen.
Aber genug der damaligen Kopierschutz-Mechanismen, das ist eigentlich ein anderes Thema.

Doch auch damals schon entstanden Cracks für diese Spiele. Und ähnlich wie heute gab es einen gewissen Wettkampf zwischen verschiedenen Crackern welcher als erstes ein Spiel geknackt hätte und es kam dazu, dass diverse Gruppen in einem selbst hinzugefügten Intro darauf hinwiesen, wer dieses Spiel geknackt hätte. Mit der Zeit entstand dabei nicht nur ein Wettkampf wer als erstes ein Spiel gecrackt hatte, sondern auch, wer die schönsten und besten Intros erstellen konnte. Das schwierige in der damaligen Zeit war vor allem, dass man nur sehr begrenzte Resourcen zur Verfügung hatte. So passten auf die damaligen Datenträger, den Disketten nicht gerade allzu viele Daten. Vor allem nicht, wenn auf diesen Disketten schon die Daten von Spielen waren. Natürlich waren aber auch die Rechner selbst realtiv beschränkt in ihrer Speicherkapazität und so waren größere Intros mit eigener Musik und Grafiken schon eine gewisse Herausforderung.

Diese Herausforderung, sowie die kleinen Wettstreite verschiedener Cracker, führte dann irgendwan zu der Demoszene - zumindest wenn man ihr selbst glauben darf - denn das eigentliche Cracken rückte immer mehr in den Hintergrund und die Leute welche zuvor Intros erstellt hatten, konkuzrriereten immer mehr nur auf der Ebene jener Intros. Es war aber nicht nur eine Konkurrenz gegenüber anderen Leuten, es war vor allem auch eine Herrausforderung mit möglichst wenig Resourcen möglichst viel zu erreichen.

Heute in einer Zeit wo Resourcen immer weniger ein Problem sind, existiert die Szene aber immer noch. Sie setzen sich selbst Grenzen und konkurrieren darin interessante 'Intros' bzw. Videos zu gestalten. Ich möchte hier kurz zwei Beispiele zeigen:
Einmal Candytron von der Gruppe Farbrausch.


Und dann Heaven Seven von der Gruppe Exceed.


Beide Beispiele sind Aufnahmen von Programmen welche problemlos auf eine Diskette passen.
Wie man sieht, hat sich das ganze sehr weit entwickelt. Wie so etwas möglich ist?
Zum Beispiel durch Procedual Generated Content - sprich es werden keine Bilder gespeichert, die dann abgerufen werden, sondern es wird ein Algorithmus im Programm gespeichert, welcher dann die Bilder malt. Aus diesem Gründen sind diese Programme dann auch wieder etwas Rechenintensiver...

Wer mehr über die Demoszene erfahren möchte bzw. mehr sehen will, dem Schlage ich doch vor einfach Mal  pouet.net zu besuchen und sich dort etwas durchzuwühlen.
Ich bin immer wieder beeindruckt wieviele 3D Szenen man in so wenig Speicherplatz packen kann.

Ein besonderes Programm möchte ich hier aber vor allem noch erwähnen, es nennt sich KKrieger - ebenfalls von Farbrausch - ein 3D Shooter welcher gerade einmal ~98kb groß ist (grafisch allerdings wirklich nicht schlecht). Es zeigt wieviele eigentlich auch möglich ist, mit relativ wenig Platz - also schauts euch an!