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Freitag, 22. Juni 2012

Soul Toons Ep. 7



Meine persönlichen Highlights: He-Man und Thundercats

Donnerstag, 22. Dezember 2011

Geek Gamer Girls



Am Anfang waren sie noch selten und manche hielten sie für ein Gerücht doch heute gehören sie in vielen Bereichen der Spielwelt dazu. Strategie, Egoshooter und andere Spielvarianten sind schon lange nicht nur den Männern vorbehalten sondern auch Frau findet interesse daran. Als eine der weiblichen Spezies die schon vor beginn des Internets gezockt hat und die Entwicklung soweit beobachten konnte erinnere ich mich an die reaktionen meiner männlichen Spielkumpanen die mich vorerst ersteinmal grundsätzlich für männlich gehalten haben. Heute ist kaum noch einer erstaunt wenn ich mich doch als weiblicher Spieler herausstelle. Zeitweise habe ich mir den Spass gemacht mich als Mann auszugeben und konnte sogar Leute verunsichern mit denen ich damals noch über Roger Wilco gesprochen habe. Da auch die Sprachqualität der Kommunikationsprogramme sich in den Jahren weiter entwickelt hat, ist das mir heute leider nicht mehr möglich.

Das wenige Frauen online waren lag vermutlich daran das das Internet in seinen beginnen noch kompliziert und weniger visuell ansprechend war. Mit der vereinfachung und verbreitung des Internets und seines Zugangs war auch ein deutlicher Anstieg in der Frauenquote zu spüren. Man war plötzlich nicht mehr ganz so das seltene exotische Exemplar im Internet und musste mit seinen weiblichen Spielern die männliche Anerkennung Teilen. Bald schon merkte man das mehr Frauen irgendwo zum Nerd/Geek sein gefunden haben als es auf der realen Straße draußen ersichtlich gewesen wäre. Mag sein das dies auch erst durch Förderung des Internets passierte. Anfänglich waren es erst die Chats dann vorsichtige Kontaktaufnahmen mit den diversen Spielen oder der Mitspieler.

Da nerd und geek heute weitgehend gesellschaftskonform ist, scheut sich kaum noch eine Frau ihrer Spielleidenschaft nach außen hin zu tragen während früher man doch eher schräg angesehen wurde. Die meisten kennen die Klischee Darstellung in Filmen wie Nerds/Geeks auf das weibliche Geschlecht reagieren. Ich erinnere mich an das unangenehme Gefühl als ich einen Games Workshop Laden betrag und plötzlich alles inne hielt, ich war schneller wieder aus dem Laden als ich drin gewesen bin. Heute zuckt keiner mit der Wimper wenn ich einen Rollenspiel oder Computerspiel Laden betrete.

Aufmerksam beobachte ich Erscheinungen wie Felicia Day die ich persönlich als sehr sympathisch nerdig empfinde. Sie ist allerdings für mich auch die einzig wirklich bekannte Nerdqueen - Zumindest die einzige die ich wahrnehme welche so aktiv in der Nerd/ Geek- welt ist. Vor allem entspricht sie optisch nicht dem Klischee das viele einmal von uns Gamern hatten (ob weiblich oder männlich) und trotzdem ist sie im Metier zuhause.


Mit großer und hämischer Freude bin ich immer noch bei der Sache wenn es darum geht meinen männlichen Mitspielern zu beweisen das ich ebenso gut spielen kann wie sie und freue mich über ihre Flüche wenn ich sie auf spielerdenkliche weise getötet habe - so es denn möglich ist. Noch immer messe und bewerte ich mich nach den Fähigkeiten meiner männlichen Mitspieler als an denen meinen weiblichen Mitspielerinnen. Ich bin froh wenn ich in einer männlichen Gruppe nicht der schlechteste Spieler gewesen bin und bade mich in stolz wenn ich meine männlichen Kollegen übertreffen konnte.

Ein wenig sehnsüchtig packt mich wenn ich mich an die Zeiten erinnere als man noch "besonders" war - möchte meine weiblichen Mitspielerinnen heute jedoch nicht mehr missen. In diesem Sinne gedenke ich aller weiblichen Pioniere die, die Gameswelt für alle nachfolgenden Mädels erschlossen haben :]

Dienstag, 9. August 2011

Lenore - The cute little dead girl


Lenore - The cute little dead girl

Lang ist es her aber ich fragte mich heute ob es Leonore noch gibt und tatsächlich ich wurde fündig. Die Figur stammt von Roman Dirge der einen recht schwarzen oder auch makaberen Humor aufweist. Er zeichnet ebenso Comics bzw schreibt Bücher, zumindest hatte ich einmal eines in der Hand.

SpaceMare

Freitag, 5. August 2011

Die Demoszene - eine Einführung.

Wie manche sich erinnern mögen, besaßen Spiele auch schon in Zeiten des Amiga500 (und wohl auch schon davor) Kopierschutz-Mechanismen. Häufig sogar mit einem gewissen unterhaltenswerten Hang.
So hatte Monkey Island z.b. seine Codierscheibe (wie auch manche andere) bei welcher ein Gesicht gezeigt wurde, welches man einstellen musste um dann an einem Feld ein Passwort ablesen zu können, welches man eingeben musste. Hier Mal ein kleines Bild:
Andere Spiele fragten über die Anleitung ab ob man das Spiel wirklich gekauft hatte (immerhin waren Scanner bzw. Kopierer damals daheim eine Seltenheit). Im Falle von Burntime (welches eines der interessantesten Anletiungen hatte, welche ich je sah) wurde einem einfach eine Seitenzahl genannt, sowie ein Absatz und das wievielte Wort man abtippen sollte. Konnte man damit nicht dienen, so konnte man auch nicht spielen.
Aber genug der damaligen Kopierschutz-Mechanismen, das ist eigentlich ein anderes Thema.

Doch auch damals schon entstanden Cracks für diese Spiele. Und ähnlich wie heute gab es einen gewissen Wettkampf zwischen verschiedenen Crackern welcher als erstes ein Spiel geknackt hätte und es kam dazu, dass diverse Gruppen in einem selbst hinzugefügten Intro darauf hinwiesen, wer dieses Spiel geknackt hätte. Mit der Zeit entstand dabei nicht nur ein Wettkampf wer als erstes ein Spiel gecrackt hatte, sondern auch, wer die schönsten und besten Intros erstellen konnte. Das schwierige in der damaligen Zeit war vor allem, dass man nur sehr begrenzte Resourcen zur Verfügung hatte. So passten auf die damaligen Datenträger, den Disketten nicht gerade allzu viele Daten. Vor allem nicht, wenn auf diesen Disketten schon die Daten von Spielen waren. Natürlich waren aber auch die Rechner selbst realtiv beschränkt in ihrer Speicherkapazität und so waren größere Intros mit eigener Musik und Grafiken schon eine gewisse Herausforderung.

Diese Herausforderung, sowie die kleinen Wettstreite verschiedener Cracker, führte dann irgendwan zu der Demoszene - zumindest wenn man ihr selbst glauben darf - denn das eigentliche Cracken rückte immer mehr in den Hintergrund und die Leute welche zuvor Intros erstellt hatten, konkuzrriereten immer mehr nur auf der Ebene jener Intros. Es war aber nicht nur eine Konkurrenz gegenüber anderen Leuten, es war vor allem auch eine Herrausforderung mit möglichst wenig Resourcen möglichst viel zu erreichen.

Heute in einer Zeit wo Resourcen immer weniger ein Problem sind, existiert die Szene aber immer noch. Sie setzen sich selbst Grenzen und konkurrieren darin interessante 'Intros' bzw. Videos zu gestalten. Ich möchte hier kurz zwei Beispiele zeigen:
Einmal Candytron von der Gruppe Farbrausch.


Und dann Heaven Seven von der Gruppe Exceed.


Beide Beispiele sind Aufnahmen von Programmen welche problemlos auf eine Diskette passen.
Wie man sieht, hat sich das ganze sehr weit entwickelt. Wie so etwas möglich ist?
Zum Beispiel durch Procedual Generated Content - sprich es werden keine Bilder gespeichert, die dann abgerufen werden, sondern es wird ein Algorithmus im Programm gespeichert, welcher dann die Bilder malt. Aus diesem Gründen sind diese Programme dann auch wieder etwas Rechenintensiver...

Wer mehr über die Demoszene erfahren möchte bzw. mehr sehen will, dem Schlage ich doch vor einfach Mal  pouet.net zu besuchen und sich dort etwas durchzuwühlen.
Ich bin immer wieder beeindruckt wieviele 3D Szenen man in so wenig Speicherplatz packen kann.

Ein besonderes Programm möchte ich hier aber vor allem noch erwähnen, es nennt sich KKrieger - ebenfalls von Farbrausch - ein 3D Shooter welcher gerade einmal ~98kb groß ist (grafisch allerdings wirklich nicht schlecht). Es zeigt wieviele eigentlich auch möglich ist, mit relativ wenig Platz - also schauts euch an!

Samstag, 30. Juli 2011

C64 und Amiga500 Musik.

Personen welche wie ich mit den C64 bzw. den Amiga500 aufwuchsen, besitzt die alte Musik der Spiele für diesen Computer häufig eine gewisse Magie.
Das Problem heute ist natürlich, selbst wenn man die alten Disketten Spiele noch hat, wird es schwierig die Musik zu hören, denn man benötigt noch die alten 'Brotkästen'.

Natürlich existieren Emulatoren und auch gibt es extra Programme zum abspielen von z.b. alten SID Dateien (SID war das alte Soundformat des C64 - für jene die es nicht wissen ;) ), aber das Problem ist einfach, dass diese Programme nur schwer die alten Sound-Chips der Rechner nachbilden können. Wie es häufiger in der Szene heißt, der SID Chip (Der Soundchip des C64) hätte seine Eigenheiten gehabt und gerade diese hätten zu einem bestimmten Sound geführt.
Und so kommt man hiermit kaum an das damalige Hörerlebnis heran.

Nun hat sich allerdings ein findiger Geist gedacht, man könnte vielleicht einfach das Ausgangssignal direkt von einem C64 und Amiga500 nehmen - nun so einfach es klingt, wenn man es für hunderten von Liedern machen will, ist es eine längere Angelegenheit.
Doch Stone Oakvalley ließ sich davon nicht abhalten und so möchte ich gerne seine beiden Archive vorstellen:

SOASC= (Stone Oakvalley's Authentic SID Collection) zu finden unter http://www.6581-8580.com/index.php
Und natürlich auch:
SOAMC= (Stone Oakvalley's Amiga Music Collection) zu finden unter http://www.paula8364.com/ .

 Um natürlich auch einen Vorgeschmack bieten zu können hier zwei kleine Videos, von seinem Youtube Channel:



Persönlich fand ich die Musikstücke dieser Seite meist 'authentischer' als wenn ich sie über Emulatoren bzw. extra Abspielprogrammen für die Dateiformate abgespielt habe.
Ein großes Thump-UP für Stone Oakvalley

Mittwoch, 27. Juli 2011

Wish i had a portal gun



Dank an Ancolon für die Einsendung ;)

Nerds und Musik

Hört man das Wort Nerd, so denkt man ja häufig erst einmal an Rollenspieler und auch Technik begeisterte 'Spinner'. Nun das schließt allerdings nicht aus, dass diese Spinner auch eine Vorliebe für Musik haben. Und so will ich doch heute einmal den Blick auf ein Paar kleine 'nerdige' Musikfundstückchen lenken welche ich so fand:



Ahh eine Umsetzung vom der alten Wizball Musik in dieser Art und Weise ist natürlich sehr schön, aber es wirkt ja fast noch normal. Wo ist bleibt das ach so übliche merkwürdige technische Wissen was man mit vielen Nerds verbindet?




Der Imperial March mit einer Floppy Disk? Wunderbar, aber das ist natürlich noch nicht beeindruckend anzusehen und wenn es auch sicherlich schon einiges an technischen Wissen erfordern mag, gibt es doch sicherlich noch technischeres oder?


Nun wie wäre es vielleicht mit diesen Plasma Speaker? Ich denke es ist doch noch etwas technischer und mich beeindruckt es doch zumindest schon etwas. Aber von der Größe her kann man damit noch nicht zuviele Leute beeindrucken oder? Da gibt es doch auch sicherlich noch größeres?


Ahh! Genau so etwas meinte ich. Das wunderbare Zeus-A-Phone (okay, eigentlich Zeusaphone). Was könnte auch schöner sein als unter dem Geruch von mächtig Ozone zwei Teslaspulen zuzusehen, welche durch schnelle Entladungen Luft bewegt und Töne erzeugt?
Zugegebener Weise stammt nicht alle Musik von den Teslaspulen, aber es ist doch einfach ein interessantes Schauspiel.

Nun natürlich kann man darüber streiten wie gebrauchsam die letzten drei Beispiele wirklich sind, zumindest bei dem Plasma Speaker und den Tesla Spulen entsteht meines Wissens nach unschönes Ozon und sicher genug um sie in der Nähe von kleinen Kindern zu haben, sind sie wahrscheinlich auch nicht. Aber es ist schon spektakulär, wieviel Energie in solche Dinge gesteckt wird und was man mit manchen technischen Dingen erreichen kann.


Falls ihr noch mehr außergewöhnliche Fundstücke habt, dann lasst uns das doch einfach Wissen.
Ich hoffe jeden Falls es gefiel euch so wie mir.